Fanclub

Brief an die NachbarnBoncuk erzählt:
Als ich im September 2011 bei Frauchen eingezogen bin, hab ich kurz darauf einen Brief an unsere Nachbarn geschrieben. In dem Brief hab ich mich für meine sehr häufige und laute Kläfferei entschuldigt und um etwas Geduld für mich gebeten.

Stellt euch vor, als Antwort habe ich von ein paar Nachbarn Geschenke bekommen! Einen Ball, zwei Knochen und andere Leckerlis – schon da wusste ich, dass wir tolle Nachbarn haben 🙂

Seither sind nun fast 9 Monate vergangen und ich darf mit stolz sagen, dass ich in dieser Zeit schon einiges gelernt habe! Es ist nicht so, dass ich überhaupt nicht mehr belle, aber weitem nicht mehr so häufig und laut wie zu Beginn! Wenn Krähen oder andere Vögel über meinen (!) Garten fliegen, beobachte ich das stumm. Wenn Menschen an meinem Garten vorbei gehen, gebe ich zwar oft noch an, aber bei weitem nicht mehr so laut und intensiv wie zu Anfang.

Boncuk mit Janice, Ananda & LuissaDas einzige was ich partout nicht vertrage, ist, wenn ein Hund an meinem Garten vorbeigeht! Was fällt dem eigentlich ein? Das ist mein (!!!) Garten und ein Grenzbereich von mind. 10 Meters ausserhalb des Zauns gehören dazu – kapiert!?! Ganz schlimm finde ich, dass es immer wieder die gleichen Hunde sind, die so dreist sind und mein Revier betreten! Ob die das freiwillig tun oder einfach bei mir vorbei müssen, weil deren Frauchen oder Herrchen das so wollen, ist mir schnurz-pieps-egal! Denen zeige ich meine weiss blitzenden Zähne, knurre und belle wie blöd, in der Hoffnung, dass sie endlich fern bleiben! Ich glaube, Frauchen ist jedesmal froh, dass ein so hoher Zaun um den Garten iBoncuk mit Janice, Ananda & Luissast! Natürlich versucht Frauchen auch in diesen Situationen mein Bellen zu unterbinden – ziemlich erfolglos … Selbst die Wasserpistole nützt kaum was … Frauchen entschuldigt sich dann jeweils bei den Spaziergängern, die der Hund dabei hat und meint: „Am Zaun ist sie eine richtige Hexe!“.

Natürlich belle ich auch noch in anderen Situationen – denn wenn mich was verunsichert, muss ich das gleich mitteilen! Fremde Menschen begegnen mir deshalb mit Vorsicht, denn ein bellender Hund muss ja auch ein böser Hund sein … Das ist aber nicht so!

Leo mit BoncukMit den meisten meiner Nachbarn hab ich mittlerweile Freundschaft geschlossen und – stellt euch vor – ich hab sogar einen kleinen Fanclub! Drei Nachbars-Mädchen, Janice, Ananda und Luissa sind ganz begeistert von mir und besuchen mich so ca. alle 3 Tage! Die drei sind wirklich ganz lieb und ich geniesse es sehr, wenn ich von Ihnen gestreichelt werde!

Zum meinem Fanclub gehört auch Leo, Frauchen’s Göttibub. Aber leider wohnt Leo nicht gleich um die Ecke, so dass ich ihn leider nicht so oft sehe, wirklich schade! Aber dafür ist die Wiedersehens-Freude bei mir und Leo wirklich riesig, wenn wir uns dann wieder mal treffen!

Übrigens, Queen Mary ist ganz froh, dass ich die ganzen Kids so begeistere – sie möchte nämlich mit den Mädels und Leo so wenig wie möglich zu tun haben 😉

Ein Gedanke zu „Fanclub

  1. Pingback: Boncuk ist 6 Jahre alt! | 4Beiner

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