Mäusefängerin!

Queen Mary mit Katzengeschirr im Garten - Mai 2011

Queen Mary ist im November 2010 bei uns eingezogen. Bis dahin lebte sie als Wohnungskatze bei einer Familie. Mary kannte aber die Welt „draussen“, da sie einerseits auf den Balkon durfte und andererseits von Zeit zu Zeit im Katzengeschirr an der Leine ausgeführt wurde.

Hier bei uns war sie die ersten Monate ebenfalls ausschliesslich im Haus.

Queen Mary mit Katzengeschirr im Garten - April 2011

Im Frühling durfte sie, ebenfalls im Katzengeschirr mit Leine, in den Garten. Im letzten Juni wurde dann der Gartenzaun auf 180 cm Höhe mit 45°-Winkel nach innen erhöht – seitdem darf Her Majesty auch ohne Leine den Garten geniessen.

Queen Mary geniesst den zusätzlichen Raum sehr und verbringt viel Zeit draussen! Sie hat – was bin ich froh! – nie versucht, aus dem Garten zu fliehen, sondern scheint darin sehr zufrieden zu sein. Kein Wunder, in dem Garten gibts ein grosses Schildkrötengehege, gaaaaanz hohes Gras, Schmetterlinge und andere Insekten, Eidechsen und Mäuse. Die Eidechsen und Mäuse verstecken sich in der grossen, naturnahen Kalksteinmauer, die den Sitzplatz von der Grünfläche trennt.

Die erste gefangene Maus! Juni 2012

Vor allem abends sitzt Mary stundenlang vor der Mauer, lauscht und beobachtet ganz angespannt und wechselt immer mal wieder die Position. Bis anhin hätte ich nicht gedacht, dass das 9jährige Wohnungsbüsi in der Lage ist, Mäuse zu fangen …

Gestern Abend dann die Überraschung! Als ich gestern in den Wintergarten komme, präsentiert mir Mariechen voller Stolz eine gefangene Babymaus! Nach Fotografieren dieses Lebensereignisses und gebührlichem Loben von Queen Mary, habe ich das kleine Mäuslein (das noch lebte), vorsichtig in eine kleine Nagerbox umgesiedelt – natürlich mit Wasser und Futter.

Beutetiere Nr. 2 und Nr. 3 - zwanzig Minuten nach der ersten Maus!

Als ich rund zwanzig Minuten später wieder in den Wintergarten kam, lagen da bereits wieder zwei Babymäuse, ebenfalls noch lebend! Nachdem auch diese beiden in der Nagerbox waren, hab ich Queen Mary ins Haus gelockt und die Türe verriegelt – drei pro Abend reichen! Weiss jemand, wie gross so ein Mäusenest in der Regel ist? Auf was muss ich mich einstellen?
Es scheint so, dass Mary den Job zu Ende bringen möchte …

Mariechen hat sich gestern Abend noch ausgiebig beglückwünschen lassen und auf Leckerlis bestanden. Eine willkommene Nebenerscheinung des aufregenden Abends war, dass sie heute Nacht das erste Mal ihren Napf mit dem neuen Futter komplett leer gegessen hat – bis anhin wurde das Fleisch verschmäht.

Nachbemerkung: Leider waren heute morgen alle drei Babies tot … 🙁

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